Plastik in Kosmetik

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Große Kosmetikhersteller schreiben sich auf die Fahne, auf Plastik zu verzichten. Zu Unrecht, kaum ein konventionelles Produkt ist frei von Kunststoff.

Am 20.04.2017 demonstrierten Greenpeace-Aktivisten in der Brandenburger Straße in Potsdam gegen Plastik in Kosmetik. Kosmetikprodukte benötigen keine Plastikbestandteile. Trotzdem verzichtet die Industrie nicht vollständig auf Kunststoffe. Über unser Abwasser gelangt dieses Plastik in die Ozeane, mit schwerwiegenden Folgen für das Ökosystem.

Gerade NIVEA schreibt sich Verantwortung und Umweltbewusstsein auf die Fahnen, aber setzt weiter auf synthetische Kunststoffe, von deren Auswirkungen auf Meere, Meeresbewohner und Menschen nur wenig bekannt ist. In Haarmilch, Sonnenspray und vielen anderen Produkten von NIVEA ist Plastik im Produkt zu finden -  auch in dem neuen Nivea Sun Kids, was gerade überall beworben wird.

Die breite Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) unterstütz die Meinung von Greenpeace: Eine repräsentative Umfrage hat gezeigt, dass sie von den Kosmetikherstellern ebenfalls erwarten, dass sie auf Kunststoffe in fester, flüssiger oder anderer Form in den Produkten verzichten. Knapp drei Viertel befürworten ein generelles Verbot von Plastik in Pflegeprodukten.

Macht mit! Macht Nivea plastikfrei!

Was du dagegen tun kannst? Unterstütze die Greenpeace Kampagne gegen Plastik in Kosmetik: www.greenpeace.de/plastik-in-nivea

Und wenn ihr selbst bei Nivea eure Verbrauchermeinung kund tun möchtet: Teilt doch diesen Blogbeitrag mit euren Freunden und auf der Facebook-Seite von Nivea  und fordert 'Plastik raus aus Kosmetik'! Oder ruft direkt an bei der Nivea-Kundenhotline unter Tel. 040 / 4909 9222.

Die Hersteller tricksen beim Mikroplastik-Ausstieg – die Politik muss handeln!

Greenpeace eine umfassende gesetzliche Lösung für das Problem. Handelt die Regierung nicht, verschlechtert sich die Situation in den Meeren zusehends. Plastik in Kosmetik ist vor allem deswegen ein Problem, weil es über das Abwasser bis in die Ozeane gelangt. Dort lagern sich zum Beispiel an den Partikeln Schadstoffe an, die über die Nahrungskette zurück an Land gelangen

Umweltverschmutzung, ganz legal: Kunststoffe aus Alltagsprodukten gelangen täglich ins Wasser und vergiften unsere Flüsse und Meere. Fordern Sie von der Umweltministerin ein Verbot.

Hier geht es zur Protestmail an die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: www.greenpeace.de/plastik-in-kosmetik#machmit

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