Sternmarsch gegen Braunkohle

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Am 8. Januar fand der 10. Sternmarsch der bedrohten Dörfer Atterwasch, Kerkwitz und Grabko statt. Die Ortschaften sind durch den geplanten Tagebau Jänschwalde-Nord von der Umsiedlung bedroht. Auch Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace waren vor Ort und forderten gemeinsam mit etwa 800 Menschen das sofortige Ende der Planungen des Tagebaues Jänschwalde-Nord.

Veranstalter des Sternmarsches ist der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit der Agenda21 der Gemeinde Schenkendöbern. Er findet regelmäßig an einem Sonntag Anfang des Jahres statt, seit Vattenfall und die Landesregierung im Herbst 2007 gemeinsam die Absicht verkündet haben, Grabko, Kerkwitz und Atterwasch umzusiedeln. Der Sternmarsch entwickelte sich in dieser Zeit zu einem festen Treffpunkt der Bürger und Bürgerinnen, vor allem aus den bergbaubetroffenen Dörfern und der Stadt Guben.

Braunkohletagebaue hinterlassen klaffende Wunden. Riesige Gebiete, die erst mühsam wieder nutzbar gemacht werden müssen. Kein Land der Welt verheizt so viel dreckige Braunkohle wie Deutschland. Für die Gesundheit der Menschen, aber auch für das Klima muss damit Schluss sein. Bis spätestens 2030 muss das letzte Braunkohlekraftwerk vom Netz gehen, damit Deutschland seine Zusagen im Klimaschutz erreichen kann.

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  • PDF icon Schwarzbuch EPHUPDATE: SCHWARZBUCH EPH |1.12 MB100 Tage sind seit dem Verkauf an die Lausitz Energie AG (LEAG) nun verstrichen. Zeit für eine erste Bilanz und für ein Update des Schwarzbuchs EPH. Die LEAG gibt sich heimatnah und lokal, gesteuert wird sie aber von Finanzgebern, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen.