Erster Öltanker erreicht Europa

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Mit Fotopostern vom Tanker "Michail Uljanow" und der Prirazlomnaya-Bohrplattform forderten Greenpeace-Aktivisten am 03. Mai 2014 bundesweit in 25 Städten, dass Gazprom die riskante Ölförderung in der arktischen Petschorasee umgehend einstellt. Auch in Potsdam konnten die Bürger die Greenpeace-Forderungen vor Ort unterstützen, indem sie eine Protestmail an den Chef von Gazprom Germania, Wjatscheslaw Krupenkow, schickten. Darüber hinaus konnten über 80 Unterschriften für die Petition für ein internationales Schutzgebiet um den Nordpol und ein Verbot von Ölbohrungen und Industriefischerei in der Arktis gesammelt werden. 


Das Offshore-Ölprojekt von Gazprom in der Petschorasee ist das erste kommerzielle Ölprojekt im arktischen Meer. Der Konzern plant, dieses Jahr ca. 300.000 Tonnen Öl nach Europa zu liefern. Während andere Ölkonzerne wie Shell noch in der Probephase sind, liefert die „Mikhail Ulaynov“ ab sofort regelmäßig Öl nach Europa. Als weltweit erstes Unternehmen fördert der russische Konzern Gazprom Öl aus arktischen Gewässern und setzt damit eine der letzten unberührten Regionen dieser Erden dem Risiko einer schweren Umweltkatastrophe aus. Die Aktion ist Teil einer internationalen Kampagne von Greenpeace zum Schutz der Arktis. 

Unterstützt unseren Einsatz und schreibt eine Protestmail an den Geschäftsführer von Gazprom Germania und unterzeichnet die Petion zum Schutz der Arktis: www.savethearctic.org

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