"Kohle ist giftig"

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Am Samstag, den 11. April, demonstrierten Aktivisten der Umweltverbände Greenpeace und Campact in mehr als 20 Städten, darunter Köln, Berlin und Dortmund gegen die Gesundheits- und Umweltschäden durch die Verbrennung von Braunkohle. In der Brandenburger Straße forderten die Demonstranten auch in Potsdam mit einem Banner: „Stoppt die Kohlebagger und Klimakiller!“ einen Ausstieg aus der Braunkohle.

Mit ihrer Aktion wurde zur Teilnahme an der Anti-Kohle-Kette am 25. April am Braunkohletagebau Garzweiler in der Nähe von Köln aufgerufen. Die Menschenkette wird von einem breiten Bündnis aus Umweltorganisationen wie dem BUND, Campact, Nabu, Klima-Allianz und Greenpeace organisiert.

Kohlekraftwerke für zwei Drittel des Ausstoßes von Quecksilber verantwortlich

Die noch immer wenig bekannten Gesundheitsgefahren durch Quecksilber-Emissionen beleuchtet ein in dieser Woche veröffentlichter Greenpeace-Report (gpurl.de/giftige-Kohle). Kohlekraftwerke sind mit sechs Tonnen für gut zwei Drittel des in Deutschland emittierten Quecksilbers verantwortlich. Braunkohlekraftwerke alleine stoßen die Hälfte der Gesamtmenge aus. Quecksilber ist besonders für die körperliche und geistige Entwicklung von Föten und Kinder gefährlich.

 

 

Publikationen

Weiterführende Links

Alle Informationen zu Anti-Kohle-Kette
Greenpeace-Report „Quecksilber: Gift fürs Gehirn - Die gesundheitlichen Folgen der Kohleverstromung“
Fotos von dieser Aktion in unserem Flickr-Album

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