Mit Paula für Arktisschutz

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Mit der Eisbärdame Paula besuchte Greenpeace Potsdam das diesjährige Umwelt-Familienfest im Volkspark Potsdam. Kinder sowie Erwachsene waren von dem lebensechten Kostüm begeistert und zeigten sich am Schutz der Arktis, Paulas Lebensraum, interessiert.

Am Sonntag, den 7. September 2014, beteiligte sich Greenpeace Potsdam zum vierten Mal am Familien-Umweltfest im Volkspark. In diesem Jahr hatten die Aktivisten eine besondere Attraktion dabei: die Eisbärin Paula. Die lebensechte Eisbärattrappe zog viele begeisterte und manchmal auch ängstliche Blicke auf sich, aber nachdem die Kinder sich versichert hatten, dass es sich nicht um ein echtes Exemplar handelte, streichelten viele Hände über das weiße Fell. Eltern sowie Kinder konnten so für den Schutz der Arktis begeistert werden. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, sich mit ihrer Unterschrift für ein Schutzgebiet in der Arktis einsetzen. Mehr als 6 Millionen Unterschriften wurden mittlerweile an die Vereinten Nationen übergeben.

Für die Kinder gab es noch weitere Aktivitäten - Eisbärbuttons basteln, "Gazprom aus der Arktis"-Dosenwerfen und ein Quiz zum Thema Plastikmüll im Meer. So konnten sie sich spielerisch mit den ernsten Themen auseinandersetzen. Denn die Arktis ist in Gefahr: Unternehmen wie Shell wollen in der Arktis nach Öl und Gas bohren, der russische Konzern Gazprom hat mit der Ölförderung in arktischen Gewässern bereits begonnen. Dadurch droht doppeltes Unheil, denn zum einen heizt dies den Klimawandel weiter an, der die Arktis schmelzen lässt. Zum anderen kann ein Ölunfall in der Arktis katastrophale Auswirkungen haben. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Seite von Greenpeace Deutschland.

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